Kon-Lab Erfahrungsbericht der Kita Königsberger Straße Aachen

Unsere Tagesstätte an der Königsberger Straße in Aachen beherbergt 4 Gruppen mit 86 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren und 11 Kolleginnen.

Jede Gruppe führt in mehreren Kleingruppen von ca. 6-8 Kindern das KON – LAB Programm an 2-3 Tagen in der Woche durch, jeweils 15-30 Minuten und oft bietet sich ein zusätzlicher Einsatz im Freispiel an.

Die einzelnen Kleingruppen sind bewußt gemischt, da die „ Kleineren“ und „Größeren“ sich prima ergänzen und ebenso die bei uns wenigen deutschsprachigen und nicht-deutschsprachigen Kinder.

Für den Aufbau einer didaktischen Lerneinheit empfiehlt es sich, erst eine gezielte Auswahl an Karten und Begriffen vorzunehmen und diese dann langsam zu steigern. Auch die Einführung einer neuen Phase sollte erstmals in einem ruhigen Raum stattfinden, danach im Gruppenraum.

Eine ständige Wiederholung der zu lernenden Begriffe und Sätze ist vielleicht manches Mal nervig, zahlt sich aber aus! Die ständigen Wiederholungen sind der Anfang einer Automatisierung, die mit Spielen, Puzzles und Memories, sogar mit dem Computer durchgeführt wird, indem die Kinder diese Spiele immer wieder spielen.

Neben Problemen, wie die mangelnde Kenntnis der Deutschen Sprache, treten ab und an Situationen auf, wie z.B. dass Kinder anfangs gar nicht sprechen oder Arbeitsanweisungen nicht verstehen. Hier hilft auch die stetige Wiederholung – sie hilft zu verstehen, was gemacht werden soll und bringt Sicherheit und Selbstvertrauen!

Natürlich müssen wir, die das Programm durchführen, auch entsprechendes Einfühlungsvermögen beweisen und manchmal etwas anders einführen oder durchführen, als im Programm vorgesehen – im Laufe der Zeit wird der Umgang mit dem KON – LAB Programm flexibler, einfacher und ein Teil des Gruppenalltags ! ! !

Mit feundlichen Grüßen,
die Kolleginnen der Königsberger Straße 100, M. Peters ; )



Kon-Lab Erfahrungsbericht des Familienzentrums Alfonsstraße in Aachen

Seit September 2007 führe ich das Kon-Lab-Programm 3x wöchentlich auf Gruppenebene in einer altersgemischten Gruppe mit 7-8 Kindern durch. Unsere Kita wird von Familien aus über 20 Nationen besucht.

Neben den allgemein bekannten Sprachförderprogrammen (Delfin 4, Projekt NRW, LRS-Programm...) ist das Kon-Lab- Programm mittlerweile der größte Baustein in unserem umfassenden Sprachförderkonzept.
Durch das sehr ansprechende didaktische Material von Kon-Lab werden die Kinder motiviert, das Erlernte auch auf andere Spielsituationen und Spielmaterialien zu übertragen.
Diesen Prozess unterstütze ich, indem ich Kon-Lab verstärkt in Alltagssituationen wie das Frühstück, die tägliche Gesprächsrunde, das Zähneputzen oder beim Ausflug in den Wald etc. gezielt einsetze.

Ich mache die Erfahrung, dass die eigene Identifizierung mit dem Konzept und den Materialien sich auf die Lernfreude und Aufmerksamkeit der Kinder positiv auswirkt.

Besonders hilfreich finde ich die klare Struktur und die Komplexität dieses Förderprogramms.

Mit freundlichen Grüßen,
Markus Gehrmann, Erzieher im Familienzentrum Alfonsstraße in Aachen

 

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